• Besuch in der verbotenen Stadt

    Ein echt kölsch Mädche einen ganzen Tag in der verbotenen Stadt. Zu meinem ersten Ziel hat mich mein Navi brav gelotst, im Gegensatz zu manch anderen, der diverse Male um die Arena gekurvt ist. Dann eine Infoveranstaltung mit Workshops, die von den Infos her eher mau war. Und doch hat es sich gelohnt. Danach weiter in die Innenstadt in der ich kurz vor dem Parkhaus schon von der Polizei empfangen wurde und Straßensperren gemacht wurden. Oder war dieser Aufwand gar nicht extra für mich? Wie auch immer, kurz drauf nahm mich michaalb in Empfang. Der Grund warum ich es sogar länger als nötig in der verbotenen Stadt ausgehalten hab ;), denn die Gelegenheit einen Blogger meiner Freundesliste real kennen zu lernen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Und es hat sich wieder mal bewahrheitet, das die Blogger meiner Freundesliste auch im real live so sind, wie sie sich im Blog geben. So kam es dann, das wir nach einer schönes Stadtführung zu den ruhigen und schönen Ecken von Düsseldorf im Füchschen, einem Düsseldorfer Brauhaus, gelandet sind und ich sogar ein Alt probiert habe... Schön war's!

  • Flachsmarkt in Krefeld

    Ich lade euch ein zu einem kleinen virtuellen Rundgang über den Flachsmarkt in Krefeld:

    Wie es sich gehört findet so ein mittelalterlicher Markt natürlich um eine Burg statt. In diesem Fall die Burg Linn:

    Burg_Linn

    Schon in den kleinen Gassen auf dem Weg zur Burg stand Stand an Stand. Hier durfte der Barbier natürlich nicht fehlen und er zeigte auch sein Können am lebenden Objekt:

    Barbier

    Schafwolle wurde kunstfertig gesponnen:

    Spinnerin

    Wo Wolle gesponnen wird, wird natürlich auch genäht:

    Näherin

    Bei den Ritterspielen schien sich ein Ritter etwas zu langweiligen und so machte er es sich auf dem Pferd bequem:

    Ritter

    Bei einer Wahrsagerin war ein ritterlicher Hund und seine Zukunft sah wohl rosig aus:

    Ritterhund

    Obwohl es eh schön heiss war, waren die Temperaturen bei der Esse extrem hoch. Trotzdem wurde der Blaseblag eifrig bedient, damit das heiße Eisen bearbeitet werden konnte:

    Schmiede

    Ach ja, wer im Mittelalter Strafe verdient hatte bekam diesen schweren Stein mit der Fratze um den Hals gekettet und war dem Spott der Leute ausgesetzt.

    Schandmaul

  • Frühling auf dem Balkon

    Es grünt und blüht und manchmal ist fast nicht mehr zu erkennen welche Blüten zu welchen Blättern gehören. So blüht das Vergissmeinnicht munter zwischen den Rosenblättern:

    Vergissmeinnicht

    Diese Blume, deren Namen ich nicht kenne, blüht wunderschön und üppig:
    Blume

  • Auf dem Stand der Technik

    Jupidu! Ich bin stolze Besitzerin eine nagelneuen Falknavis. Irgendwie hatte es mir das F10 angetan. War unter den Top 3 von ADAC-Navitest und hatte mich so ziemlich auf Anhieb überzeugt. Doch 289,- fand ich eine ganze Menge Geld. Doch manchmal spielt der zufall einem in die Hände und so war es im Angebot und außerdem der Karton kaputt und so hab ich 50,- weniger bezahlt. Die Menuführung ist klasse, wirklich intuitiv und die vielen Marco Polo Insidertipps sind nicht zu verachten. Nun gehöre ich nicht mehr zu den Menschen, die mit ausgedruckten Routen durch die Weltgeschichte kutschieren. Am Wochenende muss es sich im ersten Praxistest bewähren, da wird sich dan entgültig zeigen, ob es hält was es verspricht und ob es wirklich schlau navigiert.

  • Rätsel

    Kleines Rätsel:
    Was gibt es, wenn man diese Zutaten korrekt zubereitet?

    Zutaten

  • Sie hat mich gefunden

    Im Land der Tulpen war ich gar nicht bewusst auf Tulpenschau, sondern eher um diverses, für dieses Land untypische, zu erkunden. Doch irgendwie hüfte mir plötzlich die ein oder andere Tulpe vor die Linse.

    Tulpe

  • Kraterkuchen

    Kuchen mit kleinen Widrigkeiten. Nachdem ich ein "Standardkuchenrezept" von mir nicht gefunden habe, sollte es was besonderes werden. Ein Kraterkuchen mit zwei Böden, wobei jeder Boden ein dünner Biskuitboden mit Baisermasse und Mandeln ist. Man sollte sie sofort nach dem Backen auf einem Kuchenrost auskühlen. Ok, aber was, wenn der dünne Boden einfach nicht in ganzen Teilen den Ort wechseln will? Selbst mit einem Kuchenretter gings nur mit Ach und Krach und der Boden schob sich zusammen. Beim zweiten Boden, also quasi dem Deckel ging es besser, was dazu führte, dass er nun breiter ist, als das Unterteil. Doch da hatte ich schon die Füllung drauf. Ach ja die Füllung. Im Rezept stand, dass der Tortenguss nach Packungsangabe mit Himbeersaft zubereitet werden sollte. Schön, nur stehen auf der Packung zwar die Zutaten aber keine Zubereitungsanleitung. Selbst mein anderes Backbuch verweist bei einer Obsttorte auf die Packungsangabe. Wofür hab ich ein Backbuch, wenn da sowas nicht drin steht? Hab es dann aber doch hin bekommen und die Himbeermasse lies sich auf dem Boden verteilen. Als das richtig kalt war kam eine Sahne-Joghurt-Creme drauf und dann der Deckel. Tja da kam mir an einer Seite die Füllung entgegen und der Deckel bröckelte. Aber ich denke schmecken wird sie trotzdem.
    So sieht sie aus:

    Kraterkuchen

  • Kurzer Traum vom großen Gewinn

    "Sie, Frau Pseudonym, haben 5000,- in bar gewonnen." Oh, ja, sowas les ich gerne. "Zur Aushändigung des Gewinnes, haben wir für Sie und ihre Gäste eine Einkaufstour in Holland organisiert." Naja von mir aus. Dazu eine Auflistung wann man mich über meinen Gewinn informiert hat und das ich nie reagiert hab, was hin kommt. Beim ersten der Schreiben war auch eine Kopie eines ausgefüllten Preisausschreibens dabei, welches definitiv meine Sauklaue war. Soweit so gut, aber warum gibt man mir nicht einfach den Gewinn, wenn ich gewonnen habe? Also hab ich mal nach dem Veranstalter gegoogelt. Ist schon spannend, das sooo viele gewonnen haben. Und damit die Berge von Bargeld niemand klaut ist auch nur eine Postfachanschrift angegeben, aber weder richtige Adresse oder Telefonnummer. Auch bei der Teleauskunft im Netz findet man sie nicht. Och, ich hab es mir anders überlegt, ich entscheide mich dafür, dass sie meinen Gewinn einem guten Zweck spenden der hat es sicher nötig, denn genau das kündigen sie an, wenn ich nicht reagiere. Apropos, hab nochmal genau gelesen, dass bei meinen Gewinn von 5000,- irgendwas ganz klein von "nominiert ist" steht, heisst das nicht, dass ich nur vorgeschlagen bin für den Gewinn? Sollten sie also etwa nicht mir das Geld geben wollen oder ist der Haken, dass eine Frau Naber den Gewinn aushändigt und die vielleicht spontan krank wird? :crazy:

  • Kölsch un Jot

    Nach einer SMS hörte ich eben zuerst Björn Heuser bei Radio Köln. Ich wusste gar nicht, dass dort Sonntags von 21 - 24 Uhr das Programm "Kölsch un Jot" mit kölschen Songs läuft. Viel Musik und wenig Moderation, außer als Björn live im Studio war. Bis jetzt liefen nur Titel die ich kannte und das obwohl die Mischung bunt war, von Brings über Hanak bis Björn Heuser.

  • Lichtspiel

    Im Palmengarten hab ich passend eine Palmenwedel im Sonnenlicht fotographiert:

    Lichtspiel

  • schönsten Sonnenschein!

    Ein wunderschöner Tag mit viel Sonnenschein, so hab ich ein Lächeln auf dem Gesicht!

  • Nicht gut

    Ich bin mit dem Rad auf einer Hauptverkehrstraße unterwegs. Plötzlich ein Martinshorn. Der Krankenwagen kommt von rechts und ich bremse scharf, damit er umgebremst in meine Straße einbiegen kann. Ein Stück weiter sehe ich ihn dann stehen. Daneben Polizei. Zwei von drei Fahrspuren abgesperrt. Auf deren Höhe sehe ich was los ist. Mitten auf der Straße liegt eine junge Frau. Über sie gebeugt ein Sanitäter. Ihre Hand ist blutüberströmt. Es war nur ein kurzer Blick, aber das Bild hat sich in mein Gedächnis eingebrannt.

  • perfektes Timing

    Heute sollte in unserem Haus die Abflüsse gereinigt werden und das auch in den Wohnungen. Da nicht klar war, wie lange es dauert hab ich 'nen Tag Urlaub genommen. Ja und genau heute war ein traumhafter Fühlingstag mit viel Sonnenschein und über 20 Grad. Perfektes Wetter. So hab ich heute mittag die Sonne auf dem Balkon genossen. Außerdem war ich mit dem Rad im T-Shirt in der Stadt, ach ist das schön ohne dicke Klamotten raus zu können.

  • Kölsch wird Abiturfach

    So der Titel eine Artikels im Kölner-Stadt-Anzeiger heute. Inhalt ist nicht nur die Sprache, sondern auch kölsche Literatur. Ja, sowas hätte ich auch gerne als Abiturfach gehabt. Doch ich fürchte, dass der Artikel den Urspung im heutigen Datum hat. Im Artikel wird auch der ISO-Code für die kölsche Sprache genannt, ISO 639-3 ksh. Wer das für eine Zeitungsente hält, z.B. weil er Düsseldorfer ist ;) schaue einmal hier nach. Interessant ist auch der Artikel in Wikipedia.Ok, auch das bairische ist eine Sprache, aber ansonsten gibt es nicht viel in Deutschland, was sich wirklich Sprache und nicht nur Dialekt nennen darf :yes:

  • Lorbeer im Milchreis

    Kürzlich, einer dieser Tage an denen einfach nichts klappte. Highlight des Tages war zu Mittag der Milchreis mit Kirschen in der Kantine. Mein Lieblingskoch schaut mich nur an und meinte, bevor ich was sagen konnte, das ich sicher den Milchreis nehmen würde. Ja, er kennt mich Schleckermaul. Am Tisch angefangen zu essen. Doch was war das? Wie kommt plötzlich ein Lorbeerblatt ins Essen? Hat der Koch da den Lorbeer versehentlich ins falsche Essen getan? Da ich Milchreis so gerne esse, aber keine Lust auf Lorbeergeschmack hatte, hab ich das erste Mal mein Essen reklamiert. Mit meinem Teller in der Hand stand ich vor dem Koch und meinte, da sei wohl was schief gelaufen und zeigte auf das Lorbeerblatt. Die Antwort hat mich dann von den Socken gehauen. Kein Problem, ich würde eine neue Portion bekommen, aber Lorbeer im Milchreis sei schon richtig, man hätte das Blatt nur versehentlich vorm Servieren nicht raus genommen. Ich war sprachlos. Ja, das sei ein ganz altes Rezept. Verdattert nahm ich meine neue Portion und war irritiert. Ein Kurzumfrage ergab, dass keiner der Anwesenden am Tisch Lorbeer im süßen Milchreis kannte. So hab ich ebenen gegoogelt und tatsächlich ein Rezept für französischen Milchreis gefunden in den auch Lorbeer rein kommt. Erstaunt hat mich im Nachgang auch, dass hier, wo meistens der Mehrheitsgeschmack befriedigt wird auch Besonderheiten vor kommen.

  • Mulmiges Gefühl

    Ich war heute Abend noch in der Innenstadt, da ich noch was besorgen musste. Beim Rückweg bin ich über "die Bäche" geradelt, da es der kürzeste Weg ist. Plötzlich stockt mir der Atem, denn was ich nicht bedacht hatte war dass genau dort die Severinsstraße beginnt und es nur ein paar Meter bis zur Einsturzstelle des historischen Archivs ist. Auch wenn es nur ein kurzer Moment war, so war es ein bedrückendes Gefühl die Kräne zu sehen, die dort stehen und Teile vom provisorischen Dach, welches das Archivmaterial schützen soll. Ein Polizeiauto fährt mit Blaulicht vorbei. Direkt neben der Straße auf einem Firmengelände haben THW, Feuerwehr und Co Wagen und Auenthaltszelte stehen. Der zweite Tote wurde um 18:20 Uhr geborgen. Ich bin 1 1/2 Stunden später dort vorbei geradelt. Und noch immer hab ich ein bedrückendes Gefühl. Es ist einerseits so unwirklich, dass so ein riesiges Gebäude einfach in einem Loch verschwinden kann, welches vorher nicht da war. Es zeigt wie vergänglich das Leben ist.

  • Singen, mit viel Gefühl

    In der Welonline war ein Artikel der ziemlich gut beschreibt, was Karneval bedeutet, nicht der Ufftata-Karneval, sondern den Karneval, den ich hier erlebt habe. Doch lest selbst:
    http://www.welt.de/welt_print/article3254803/Singen-mit-viel-Gefuehl-singen.html

  • Alle meine Entchen für Skeevy

    Hier eine etwas andere Version von "Alle meine Entchen" für Skeevy:

  • eingestürztes Stadtarchiv und schiefer Turm

    In einer großen Stadt wird eine U-Bahn gebaut. Man sollte meinen, dass es dabei schon Erfahrungwerte gibt. Ok, wenn es tief unter einem historischen Stadtkern lang geht, wird es komplizierter, aber dafür gab es ja viele Experten. Nun ja, plötzlich kippt ein Kirchtum 70 cm nach vorne. Kann ja mal passieren. Doch der wird auch wieder grade gerückt. Zwischendurch wird versehentlich die Kanalisation mit Beton verfüllt. Nicht gut für das Abwasser, aber kann ja mal passieren. In vielen Gebäuden gibt es breite Risse, aber das sind halt Risse im kalkulierbaren Rahmen. Pech für die Anwohner. So ein Spalt in der Wohnzimmerwand ist halt mal was anderes. Auch im historischen Stadtarchiv gab es seit November 2008 viele breite Risse, da da drunter die U-Bahn sogar eine Kreuzung bekommt und somit die unteriridisch weg gebaggerte Fläche noch größer war. Gutachter der KVB haben die Risse regelmäßig begutachtet und Januar war sogar ein Statiker da, der raus gefunden hat, dass die Statik trotz der breiten Risse stabil sei. Gestern hat es dann in die Baustelle einen unterirdischen Erdrutsch gegeben und dadurch ist ein unterirdisches Loch entstanden. Dadurch ist das historische Stadtarchiv und zwei weitere Gebäude komplett eingestürzt. Zwei Menschen werden noch vermisst und viele wertvolle Dokumente des Archivs sind wohl für immer vernichtet und das Archiv hatte viele bedeutende Dokumente gelagert. Allen Anwohnern hat man bei ihren teilweise recht breiten Rissen immer gesagt, dass das völlig ungefährlich ist. Doch Realität ist wohl, dass keiner so genau weiß, wie gefährlich es ist. Fakt ist nämlich auch, dass der Untergrund unter der Stadt mal Sumpfgebiet war und somit keineswegs stabil ist. Ich bin nur froh, dass ich nicht, wie ein Kollegin, genau in der betroffenen Straße wohne. Sie wohnt nicht direkt am Stadtarchiv, aber auch unter ihrer Wohnung wird an der neuen U-Bahn gebaut.

  • Worte oder Versuch des Schweigens

    Der Versuch eines Tages ohne Worte, d.h. ohne gesprochene Worte. So hab ich den geplanten Besuch abgesagt, denn Besuch ohne Worte geht gar nicht. Auch der Besuch des Wochenmarktes (oder eher Wochenendmarkt) wurde aus der Planung gestrichen, denn der ist der Inbegriff der Kommunikation. Doch Einkaufen musste ich, denn Milch und Wasser gingen zur Neige. Naja, das wird ja wohl auchschweigend gehen, dachte ich. Ich Treppenhaus begegnete ich dem Nachbarn, statt eines kurzen Plausch nur eine knappe Begrüßung. Im Getränkemarkt stellte ich fest, dass man automatisch so Sätze wie "Moment ich hab's passend" oder "Danke" und Bitte" sagt und auch ohne "guten Morgen" zu sagen, komme ich mir irgendiwe unhöflich vor. Im Supermarkt an der Kasse das gleich. Ein Begrüßung erwidert man einfach, sonst ist es unhöflich. Nun brauchte ich noch Brot. Da ich mein Lieblingsbrot nicht sah, ging es nur mit der Frage nach "Opa's Marktbrot". Hm, das gab es nicht im Ganzen, nur nach ein paar Scheiben, ob ich die denn wolle? "Nein, danke. Dann nehm ich das Wahlnußbrot." "Soll ich es schneiden?" ... So waren es letztendlich dann doch der Worte viele. Mir ist richtig bewusst geworden, wie viel wir normalerweise unbewusst kommunizieren.

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